Überraschungen bei der Schweizer Mädchenmeisterschaft in Winterthur

WFM Christina Jordan (ASK Réti) war im lediglich fünf Spielerinnen umfassenden U14-Feld eine Klasse für sich und verzeichnete als Einzige der 28 Finalteilnehmerinnen eine 100-prozentige Ausbeute. Weil sie gegen Jordan verloren, die beiden anderen Partien gewannen und gegeneinander remisierten, landeten Alice Cavadini (SG Winterthur) und Elena Gregor (SV Wollishofen) mit identischen Punkten und Sonneborn-Berger-Wertung ex-aequo auf dem 2. Rang.
In den vier anderen Altersklassen schafften es die Top-Favoritinnen nicht auf das oberste Treppchen. In der Königinnenkategorie U18 liess sich die als Nummer 2 gestartete Lily Chérix (Bois-Gentil Genève) als Siegerin feiern. Sie gewann mit 4½ aus 5 mit einem halben Punkt Vorsprung auf Lea Glanc (Chessmates Zugerland) – gegen die sie ihr einzige Remis abgab – und zwei Punkte vor Ena Bangerter (ASK Réti), die gegen die beiden Erstplatzierten verlor.
Auch bei U16 siegte mit Rose Baïsse (DSSP) die Startnummer 2. Und auch sie totalisierte 4½ aus 5. Mit einem Punkt weniger wurde Maria Waaijenberg (Chessmates Zugerland), die gleich drei Mal remisierte, Zweite. Bronze holte Eloise Stremsdoerfer (SG Zürich/3).
Bei U12 ging das (Überraschungs-)Gold gar an die Startnummer 5 von sechs Spielerinnen. Mila Hauser (SG Biel) holte bei zwei Unentschieden 4 aus 5 – einen halben Punkt mehr als die drei Mal remisierende Lily Anna Podleisek (DSSP). Rang 3 sicherte sich mit 2½ Punkten Liliane Sieben (SC Toggenburg).
Bei den Jüngsten in U10, wo nur fünf Spielerinnen antraten, gewann die als Nummer 3 gestarteteKarin Qian (SC Lenzburg) mit 3½ aus 4. Aleksandra Polak (DSSP), die der Turniersiegerin unterlag, folgte als Zweitplatzierte mit 3 Punkten – Olivia Zhu (SK St. Gallen) als Drittrangierte mit deren 2.