Schweizer Rapid- und Blitzmeisterschaft 2026
12.04.2026 – Markus Angst

Echallens auch in der SGM neu im Oberhaus – Fribourg und Wollishofen II steigen in die 2. Bundesliga auf

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Mit zwei Punkten Reserve auf Solothurn in der NLB-Westgruppe hat Echallens-Captain Lindo Duratti gute Chancen, sein Team drei Jahre nach dem Abstieg in die Nationalliga A zurückzuführen.

Sechs Monate nach dem Aufstieg in die Nationalliga A der Schweizerischen Mannschaftsmeisterschaft (SMM) schaffte der Schachklub Echallens auch in der Schweizerischen Gruppenmeisterschaft (SGM) den Sprung in die oberste Spielklasse – zum ersten Mal in seiner Klubgeschichte.

Die Waadtländer gewannen das umstrittene Aufstiegsspiel 2./1. Bundesliga gegen die pro Brett 49 ELO mehr aufweisende und an fünf der acht Brettern stärker besetzte SG Zürich zu Hause knapp mit 4½:3½.

Während der Spitzenkampf am ersten Brett zwischen den beiden Internationalen Meistern Manuel Valles und Anthony Petkidis remis endete, holten FM Nazariy Ustjanowitsch, Roman Gemelli, Nicolas Perréard und Captain Lindo Duratti für Echallens jeweils den ganzen Punkt.

In die 2. Bundesliga steigen Fribourg und Wollishofen II auf. Die Fribourger setzten sich im Aufstiegsspiel 1. Regionalliga/2. Bundesliga gegen Baden-Brugg knapp mit 3½:2½ durch. Fünf der sechs Partien endeten mit einem Unentschieden. Mit seinem einzigen Sieg gegen den 124 ELO stärkeren Donjan Rodic wurde Achim Schneuwly zum Matchwinner. Das mit fünf Junioren und dem Routinier Joachim Kambor spielende Wollishofen II gewann das zweite Aufstiegsspiel gegen den Zürcher Stadtrivalen Réti II mit 4:2.

Von der 2. in die 1. Regionalliga steigen SG Biel, JSV Caissa Nidwalden, Bümpliz und Stäfa auf.

Noch nicht zu Ende sind die Aufstiegsspiele 3./2. Regionalliga. Wegen der hohen Zahl an teilnehmenden Mannschaften an der SGM 2025/26 kommt es am 25. April erstmals zu einer zweiten Aufstiegsrunde mit zwei weiteren Matches.

2./1. Bundesliga

Echallens - Zürich 4½:3½ (Valles - Petkidis ½:½, Ustjanowitsch - Saminskij 1:0, S. Papaux - Zaitsev 0:1, Gemelli - Silberring 1:0, Perréard - Csajka 1:0, Duratti - Patzelt 1:0, Steenhuis - Cervelli 0:1, J. Papaux - Friedrich 0:1).

1. Regionalliga/2. Bundesliga

Baden-Brugg - Fribourg 2½:3½ (Lipecki - Julmy ½:½, Zichanowicz - Tremp ½:½, Hofer - Cruceli ½:½, Richter - Mettraux ½:½, Rodic - Schneuwly 0:1, Priewasser - Cornée ½:½).

Wollishofen II - Réti Zürich II 4:2 (Köhalmi-Szabo - Schönbächler ½:½, Ph. Breyer - Haas ½:½, Th. Breyer - Oestmann 1:0, Zhuang - Iliev 1:0, Neuschild - Pfister 0:1, Kambor - Schmid 1:0).

2./1. Regionalliga

SG Biel - La Béroche 2½:2½ (10:5 Brettpunkte). JSV Caissa Nidwalden - Schaffhausen/Munot 3:2. Bümpliz - SF Thun 4:1. Sprengschach Wil/SG II - Stäfa 2:3.

3./2. Regionalliga

Fribourg II - Bern V 2½:1½. Jura - SK Biel 3:1. Riehen III - Aarau II 3:1. Simme - Gurten Bern 3:1. Sprengschach Wil/SG III - March-Höfe 1½:2½. Sursee II - Réti Zürich VI 2½:1½.

Fribourg II, Jura, Riehen III, Simme, March-Höfe und Sursee II steigen in die 2. Regionalliga auf.

Grand Echiquier Lausanne III - Sion 3:1. Montreux - La Béroche III 3:1. Seebach Zürich II - Zug II 2½:1½. Sprengschach Wil/SG IV - Baden-Brugg III 2½:1½.

Grand Echiquier III, Montreux, Seebach II und Sprengschach IV müssen – da sie von den zehn Aufstiegsspiel-Gewinnern am wenigsten Mannschafts- bzw. Einzelpunkt pro Match aufgewiesen haben – die 2. Aufstiegsspiel-Runde vom 25. April bestreiten. Dabei kommt es zu folgenden Paarungen: Grand Echiquier III - Montreux und Sprengschach IV - Seebach II.

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