Jugend-WM U7–U17 in Roquetas de Mar (Spanien) mit 14 Schweizer(inne)n
Am besten im Rennen ist nach sechs von elf Runden Lorys Aubier. Der Bois-Gentil-Junior weist bei U11 4½ Punkte auf und liegt als Elfter knapp ausserhalb der Top-Ten. Er sorgte in der 5. Runde für einen Coup, als er gegen den 251 ELO stärkeren Spanier Hugo Perez Solanas, seines Zeichens die Startnummer 2, remisierte.
Je 3½ Punkte haben Noah Pellegrini (U17) sowie Alexander Palairet und Lucas Candelier (beide U15) auf dem Konto. Eine 50-Prozent-Bilanz weisen Emanuel Angelovski (U17) und Loïc Carnevale-Arella (U11) auf.
Als beste Mädchen stehen Maria Waaijenberg (Girls U15), Lily Anna Podleisek (Girls U13) und Aleksandra Polak (Girls U11) mit je 2½ Punkten zu Buche.
Die WM dauert noch bis am kommenden Dienstag. Heute Samstag ist Ruhetag.
Auf eigene Rechnung nach Spanien
Die von Delegationsleiterin Annette Waaijenberg betreuten 14 Schweizer Spieler(innen) reisten auf eigenen Kosten nach Roquetas de Mar. Denn die Jugendschachkommission des Schweizerischen Schachbundes (SSB) beschloss, bestimmte internationale Turniere für Spieler(innen) zu öffnen, die diese selber bezahlen wollen. So wurden die ersten fünf jeder Kategorie der Schweizer Jugend-Einzelmeisterschaft (ausser U18 und nur die ersten zwei bei den Mädchen) informiert, dass sie in Roquetas de Mar teilnehmen dürfen, wenn sie die Kosten vollumfänglich selber übernehmen.
Laut SSB-Junioren-Nationalcoach Rahel Umbach werden internationale Turniere in Zukunft nicht grundsätzlich für Selbstzahler geöffnet. «Für Roquetas de Mar führten wir dies versuchsweise ein, und es ist kein Präzedenzfall für folgende Jahre. Zuerst müssen wir damit Erfahrungen sammeln.»
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